Uganda

August 10th, 2016

Mittlerweile waren wir mehrmals in Uganda zur Vogel- und Naturphotographie.

Unsere Reiseberichte finden sich unter
Uganda 2015

und unter Uganda 2016.

Turmfalken Flugübungen

Mai 27th, 2016

„Unser“ Mammutbaum behrbergt seit einigen Jahren einen Horst von Turmfalken.

Neulich wurden wir Zeuge, wie der Jungvogel ausflog.
Ausflug
Fliegen ging sofort gut, ein Altvogel im Wechsel hinterher. Mit den Windböen hatte der junge ziemlich zu kämpfen, schwierig war das Landen.
Landung geglückt!

Und: kaum ist der Junge ausgeflogen ….
Kopula
Und da kann nun nicht jeder mitmachen …
Bitte nicht stören!

Mindelsee

Mai 19th, 2016

Eigentlich war ich frühmorgens auf der Suche nach dem in Ornitho gemeldeten Kuckuck, da ein wirklich schönes Bild von ihm auf meiner Wunschliste stand. Gehört hab ich ihn wohl, allerdings war er unstet und flog rasch weiter, bot also für das Spektiv keine sonderlich günstige Digiskopiergelegenheit.
Musste ich mich halt mit ruhiger sitzenden Exemplaren begnügen:
Baumfalke
Ein Baumfalke, aufmerksam, aber furchtlos gut exponiert auf einem kahlen Ast. Schön, die roten „Hosen“, auch heller am Bauch als der häufigere Turmfalke.
Schön, die roten "Hosen"
Wenn er nicht so weit weg gewesen wäre, hätten es richtig schöne Bilder werden können!

Und dann gab’s erst mal gemütliches Frühstück!
Blaumeise mit Futter

Ensbachtal

Mai 1st, 2016

Zwischen Erligheim und Bönnigheim liegt das Ernsbachtal
Am Ortsausgang Erligheim kann man am Supermarkt parken und der Industriestrasse über die Felder dem Bachverlauf folgen.
Oder man hält auf dem (nicht ausgeschilderten) Wanderparkplatz und geht an den Häusern vorbei Richtung der Kleingärten und Weinberge. Läuft man weit genug, kann man zum Wildparadies Tripsdrill gelangen.
Mir gelangen hier Bilder des Wendehalses
Wendehals
Am Leichtesten zu hören , deutlich schwieriger zu entdecken. Klingt wie ein Grünspecht, aber nicht so lachend, eher keifig 😉
Er brütet im Gebiet seit einigen Jahren; einen Schwarzspecht hab ich dort auch schon dokumentieren können, ferner Mittelspecht, Turmfalken, Neuntöter oder Gartenrotschwanz. Lohnt sich.

Wernauer Baggersee

Mai 1st, 2016

Die Wernauer Baggerseen gelten als wichtigstes Rastgebiet für Durchzügler im mittleren Neckarraum. Also April und Oktober.
Das Gebiet ist relativ weitläufig zu Fuss, aber topfeben. Nach dem Plochinger Dreieck Richtung Wendlingen 1. Ausfahrt Wernau 1. rechts.
Parken vorm Bad Hotel Salz & Pfeffer, dann weiter den Trampelpfad (in Fahrtrichtung) zur Vereinshütte der Fischer, auf kleinem Trampelpfad, fakultativ über die Brücke am Ufer des Fischersees entlang bis zum Neckardamm.
Oder am Hotel vorbei, rechts und wieder rechts zum WSF Biergarten bzw Tennisplatz. Von dort den Damm entlang.
Die Abzäunung zeigt das DB-Testgelände an.
Einige Bänke dienen der Erholung und Beobachtung.

Openstreetmap Mappe des Gebietes

Uhu am Neckar

April 22nd, 2016

Der Uhu ist eine der geschützten Vogelarten, so dass Beobachtungen mit genaueren Ortsangaben in den einschlägigen Datenbanken wie www.ornitho.de gar nicht erst angezeigt sind. Andererseits pflegt dieses doch ziemlich grosse Tier – s. das bekannteste Uhuweibchen auf dem Hamburg-Ohlsdorfer Friedhof – zumindest sein Nest, seinen Horst, gut zu tarnen.

In den Weinbergen am Ufer der Neckarschleifen in der Nähe von Stuttgart hatte ich das Glück, Selbiges sehen zu können.
Was heisst hier sehen? Ohne Spektiv geht natürlich gar nichts.

Aber auch mit 30 x ist das nicht gerade überzeugend.
30 fache Vergrösserung Horst mit Altvogel
Dann aber mit 50 x ?
50 fache Vergrösserung Horst mit Altvogel
Oder gar 70 x , dafür hat man ja schliesslich das „Grosse“ gekauft, oder ?
70 fache Vergrösserung Horst mit Altvogel

Ehrlicherweise hilft nur: näher ran. Meist scheitert das aber an der Topographie (Schluchten, Abhänge, usw.). Hier aber gab es eine Möglichkeit zur gewissen Annäherung, natürlich immer berücksichtigen, dass der Vogel nicht gestört werden darf!!
Deutlich näher dran, 30 x und man sieht ja was!

Weil’s so schön ist, und man schon mal mit all der Ausrüstung vor Ort ist:
Altvogel mit Küken

La Grande Brière, Frankreich

September 24th, 2015

Die Grande Brière, oder genauer der Marais indivis de Grande Brière Mottière, ist eine „ungeteilte“ = ausgedehnte aus Sümpfen und Lagunen bestehende Moorlandschaft im Pay de la Loire in Frankreich und gilt als der zweitgrösste Naturpark Frankreichs nach der Camargue.
Lageplan aus Openstreetmap:
La Grande Briere
Vom Ort Bréca aus kann mit sich mit einem Stocherkahn ein Stück über die Kanäle schippern lassen oder Wanderungen am Rand der Moorlandschaft unternehmen.

Es gibt derzeit ein einziges zugängliches Beobachtungsgebiet mit gut angelegten Wegen und Observatorien, nämlich die Réserve Pierre Constant im Süden vom Ort Rozé bei Saint Malo-de-Guersac aus über eine kleine Brücke zu erreichen. Die beiden anderen (Réserve du Charreau de Pendille und Réserve Des Grands Charreaux) sind nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
Detail- und Anfahrtsplan:
Reserve Pierre Constant

Wir sahen einen Trupp munter fliegender und schnabulierender Stieglitze:
Stieglitz fliegend

Zahlreiche Graureiher waren da, hier versucht einer vergeblich, den Blick auf einen Flussregenpfeifer zu versperren:
Flussregenpfeifer hinter Graureiher

Als Höhepunkt ein Nutriajunges eilig dem Bau entgegenschwimmend.
Nutria schwimmend
Gerettet! Im Schutze des Alttieres wird alles gut.
Nutria Mutter mit Kind

Lac du Der-Chantecoq, Frankreich

September 23rd, 2015

Im September waren wir 2 Tage am Lac du Der in der
Champagne. Es handelt sich um den grössten Stausee Frankreichs, künstlich angelegt als Rückhaltebecken für die Marne.

Openstreetmap
Im Westen befindet sich ein befahrbarer Damm (re abbiegen mit Queren der Strasse) mit Halte- und Ausguckmöglichkeit am Anfang und Ende.
Blick vom Damm am Anfang in das Vogelschutzgebiet (Ruhezone).
Lac du Der
Weiter auf der D13 gen Süden gibt es ein schönes grosses Observatoire am Port de Chantecoq.
Gegenüber (Kreisel) P und Beginn des Weges zu den Seen Etang des Landres et Etang du Grand Coulon,
längerer schöner Weg, derzeit nur ein Observatorium vorhanden (links am Coulon).

Ab Oktober sollen hier grössere Kranichschwärme anzutreffen sein, im Winter auch Seeadler und mehr.
D.h., wir kommen wieder!

Waldohreule in Stuttgart

September 23rd, 2015

Im Stadtteil Muckensturm, Bad Cannstatt, Stuttgart, konnten wir erstmals langersehnte Beobachtungen von Waldohreulen vornehmen.
Grundlage war eine eher beiläufige Bemerkung einer Bekannten, am Kinderspielplatz sei da so was Grösseres zu sehen.
Und, in der Tat fanden wir direkt in den Bäumen die gesuchten Eulen:
Bei der Kralleninspektion:
Waldohreule, Krallenpflege
Jetzt hat sie uns entdeckt und scheint unschlüssig, ob wir (a) Beute
(b) harmlos oder (c) gefährlich sind.
Waldohreule frontal

Laut der Nachbarn seien die Eule seit etlichen Jahren hier zu Hause und würden sie mit nächtlichen Rufen „erfreuen“.

Da zeigt sie, was sie kann und hat:
Waldohreule streckt die Flügel

Zum Abschied eine kleine Gefiederschau:
Gefiederdemonstration

Bis zum nächsten Jahr!

Burg Stettenfels

Juli 2nd, 2015

Unmittelbar an der Abfahrt 11 der A 81 liegt die Burg Stettenfels , hübsche Rundumsicht, wie das bei Burgen häufig so ist.
Wir hatten einmal einen wahren Aufmarsch von Spechten von den Rundgängen in den Bäumen etwa in Augenhöhe erleben dürfen und wollten bei schönen Sonnenwetter die passenden Bilder dazu nachholen.
Natürlich waren keine Spechte da.

Zum Trost geruhte der Hausherr dort, der Turmfalke, sich von recht nahe ablichten zu lassen:
Turmfalke

Turmfalke, nicht mehr an uns interessiert

Nächste Versuche im Frühjahr!